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data warehouse |
Data Warehouses haben heutzutage eine ständig wachsende Bedeutung für
Unternehmen, denn sie stellen wichtige Informationen zur Verfügung - meistens für das
(Top-)Management - die von keinem anderen Tool und mit keinem anderen Ansatz gewonnen
werden können. Somit ist es nicht überraschend, daß Data-Warehouse-Projekte einen immer
höheren Anteil der Datenbankapplikationen ausmachen und immer komplexeren Anforderungen
gerecht werden müssen.
Data Warehouses spielen entsprechend eine wichtige Rolle in unserem Portfolio; wir
konnten Erfahrung in DWH-Projekten für Banking (Basel II, Gesamtbanksteuerung), Travel
Management, Telekommunikation, Logstik etc. sammeln. Einen besonderen Wert haben wir
dabei gelegt auf:
- Einsatz spezieller DWH-Techniken zur Unterstützung von Abfragen
auf große Datenmengen: Redundante Datenhaltung (Denormalisierung) auf den obersten
Ebenen, Partitionierung der Tabellen, Materialisierung von Queries, Voraggregation
von Daten, Einsatz von Parallelität, Indizes etc.
- Sicherstellung von angemessenen Antwortzeiten für beliebige Abfragen.
Dabei können bestimmte Queries lange dauern, sie müssen aber sowohl hinsichtlich
Execution Plans, als auch was den Einsatz spezieller DWH-Techniken betrifft,
optimiert sein.
- Viele Applikationen legen Grenzen für die Dauer der ETL-Prozesse fest, denn die
Ergebnisse müssen in bestimmten Zeitintervallen nach Bereitstellung der Daten
vorliegen. In solchen Fällen müssen spezielle ETL-Techniken
eingesetzt werden, wie Direct Path Loads, Parallelität etc.
- Der Präsentations-Layer benutzt speziell für DWH entwickelte
Konstrukte: Cube- und
Rollup-Operationen, OLAP- und
Data-Mining-Funktionalitäten, analytische Funktionen etc.
- Auch wenn Data Warehouses im allgemeinen keine Hochverfügbarkeit garantieren
müssen, gibt es bestimmte Recovery-Zeiten bei Crashes, die auf
Grund der Größe der Datenbank und ggf. der einzuspielenden Archive Logs nicht
immer einfach einzuhalten sind. Über die geeignete Backup&Recovery-Strategie muß
fallabhängig entschieden werden.
- Ein Data Warehouse hat meistens eine wesentlich kleinere Anzahl von Nutzern als
ein Online-System. Der Schwerpunkt der Parallelelisierung befindet
sich daher im allgemeinen auf der Ebene der einzelnen Queries und DML-Statements
(Session-Ebene).
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